12.02.2020

Geschichte der Briefmarke (Teil 2)

Die Herstellung und typische Merkmale

Weltweit werden jährlich mehrere Milliarden Briefmarken verbraucht. Doch von wem werden diese gedruckt? Auch gestalterisch gibt es unzählige verschiedene Designs von den Marken. Was sind jedoch die typischen Merkmale einer jeder Briefmarke? All dies im zweiten Teil über die Geschichte der Briefmarke.

Der Anbieter von Briefmarken ist in jedem Land unterschiedlich. Meist werden diese jedoch von staatlichen Postverwaltungen oder kommerziellen Dienstleitern herausgegeben. In der Schweiz von der Schweizerischen Post, in England von Royal Mail und in Deutschland vom Bundesfinanzministerium. Insgesamt haben bereits über 1'000 Regierungen oder Verwaltungen ihre eigenen Briefmarken herausgegeben.
Quelle: (https://de.wikipedia.org/wiki/Briefmarke).

Von der Idee bis zur Briefmarke

Der Prozess von der Idee bis zur Briefmarke ist ja nach Land unterschiedlich. In Deutschland beispielsweise sieht es wie folgt aus: Der Prozess startet ca. 1,5 Jahre vor der Erstausgabe einer Marke mit der Motivauswahl. Hunderte Vorschläge werden jedes Jahr beim Bundesministerium der Finanzen eingereicht. Das Ministerium allein ist der Herausgeber und dazu berechtigt neue Marken zu drucken. In Berlin entscheiden zwei Beiräte darüber, welche der Vorschläge in den Druck gehen, die Auswahlkriterien sind streng geheim. Nach der Motivauswahl beginnen die technischen Schritte. Das Motiv wird für den Druck digital aufbereitet. Im Druck werden mehrere Marken gleichzeitig auf grosse gummierte Bögen gedruckt. Darauf folgt die Perforation, wobei die typischen Zacken entstehen (siehe Teil 1). Erst jetzt kommt die Deutsche Post ins Spiel: Diese kauft im Auftrag des Finanzministeriums die Marken von der Bundesdruckerei. Den gesamten Artikel gibt es hier: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/neue-briefmarken-porsche-per-post-1.2782055

Was sind die Merkmale einer Briefmarke?

Charakteristisch für die Briefmarke ist ihre rechteckige Form mit der Zähnung. Wobei jedoch auch für Sondermarken speziellere Formen wie Kreise oder Dreiecke herausgegeben wurden. Diese Formen sich jedoch weniger ideal für die Druckbögen und lassen sich auch schwieriger perforieren und vom Bogen trennen.

Gedruckt werden die Briefmarken heutzutage auf spezielles Briefmarkenpapier, welches zuvor gummiert wurde. Am häufigsten wird ein Briefmarkenpapier mit Lumineszenzkörper verwendet. Diese Lumineszenzkörper dienen als Schutz vor Fälschungen und hellen das Briefmarkenpapier auf. Für die automatischen Stempelmaschinen ist es zudem ein Erkennungszeichen für die Position Briefmarke und es wird so die Lage der Briefe für die Anschriftenlesung und Codierung gewährleistet.
Quelle:(https://www.philaforum.com/forum/thread/234-die-geschichte-der-briefmarke/).

  • Wilde Anordnung von Umschlägen mit verschiedenen Briefmarken darauf.